6 Tipps, um in Videokonferenzen großartig auszusehen

Wollen wir nicht alle das gleiche – richtig gut rüberkommen und vor der Kamera gut aussehen?

Was uns nicht umbringt, macht uns härter, so sagt man. Nicht wegen, sondern dank COVID-19 bezahlen wir jetzt bargeldlos, sogar kontaktlos, waschen uns häufiger und gründlicher die Hände, husten „hygienically“ korrekt in die Armbeuge und verbringen neuerdings viel Zeit in Videokonferenzen.

Keine Ahnung, warum erst jetzt – Videoconferencing ist nämlich richtig smart. Und dass die Zeit jetzt da ist, zeigt nicht zuletzt das große Angebot von Hosts, die VC Dienste oft kostenlos bereitstellen, wie etwa WhatsApp, Skype, Hangouts, FaceTime, oder Zoom*, und etliche andere.

Du schaust also in dieses Videofenster (mach es groß) und: “…es sieht voll schlimm aus”! Aber das muss nicht so bleiben.

Leute, ich mach das jetzt seit 20 Jahren und hab’s hunderte Male gehört: “Ich bin nicht fotogen, … zu kleine Augen, …zu große Nase” und so weiter. Nach dem Shooting waren viele überrascht, wie einfach mit etwas Licht, dem passenden Winkel und einem smarten Lächeln ein richtig gutes Foto machbar ist – oft ohne High-End-Technik. Was ist das Geheimnis?

Neulich beim Stöbern in der USA Today fand ich einen Artikel über ein Buch: „Great on Camera” vom Fotografen Larry Becker, Orlando/FL. Er gibt Kurse und veranstaltet Workshops darüber, wie man auf Bildern gut aussieht. Und besser kann man es kaum sagen. Hier also die 6 wichtigsten Tipps to look great on camera:

ERSCHEINUNGSBILD

Wir fangen ganz vorne an. Kämm dich, rasier dich bzw. leg ein Makeup auf und überleg dir gut, was du anziehen wirst. Es geht nicht nur um den Anlass und deinen Style, sondern um Farben und Muster. Kleine Karos oder andere kleine Muster sind richtig nervig – sie erzeugen diesen Moire Effekt. Unauffällig und einfarbig lassen dich gut aussehen. Aber lass die Finger von glänzenden, grellen weißen oder tiefschwarzen Hemden. Auf dem Bildschirm erscheint das wie eine undefinierbare Masse.

LICHT

Mit dem Licht gehen die allermeisten in Videokonferenzen nicht richtig um. Larry nennt sie “Shady Faces”. Diese Schattengesichter sind durch einen einseitigen Lichteinfall halb dunkel. Ein Dauerlicht direkt am Gesicht sorgt für eine gleichmäßige Ausleuchtung. Licht von der Seite oder schlimmer, von Hinten (Backlight) sind tabu. Larry betont immer wieder, zu vermeiden, mit dem Rücken zum Fenster zu sitzen. Die Kamera stellt sich auf das helle Licht ein und lässt dich silhouettenhaft erscheinen – ein schwarzer Fleck vor einem hellen Hintergrund. Dreh dich um, das Licht macht dich weich. Und merk dir folgendes: Licht lockt Leute!

HINTERGRUND

Dein Ziel ist es, dass sich die Menschen auf dich konzentrieren, und nicht auf den Hintergrund – das sollte zumindest so sein. Es scheint allgemein vorteilhaft zu sein, vor einem Bücherregal zu sitzen. Larry sagt, der Schnickschnack im Regal lenkt ab. Sei ehrlich, das stimmt. Besser ist ein schlichter, einfacher Hintergrund wie eine weiße Wand oder eine Wand mit maximal einem Akzent (vielleicht ein Bild). Eine Ziegelwand wäre zum Beispiel langweilig und ist daher keine Ablenkung.

Die Nasenlöcher / Der Mann ohne Körper / Der Mann mit Körper und ohne Nasenlöcher

POSITION

Ein absolutes No-Go ist ein Weitwinkelgesicht. Hüte dich davor. Die meisten PC und Web-Cams sind Weitwinkelkameras. Das heisst dass sich dein Gesicht verzerrt, wenn du zu dicht dran bist. Und niemand möchte die Textur deiner Haut so genau sehen. Je näher du an der Kamera dran bist, umso verzerrter wird dein Gesicht dargestellt.

AUGENHÖHE

Meiner Meinung nach das brutalste, was in einer Videokonferenz so abgehen kann – Die Nasenlöcher (Suspending Sound). Und zwar mit allen unappetitlichen Details, die man sich so vorstellen kann. Ein Fail wie er im Buche steht. Bitte mach das nicht! Diese Perspektive hat übrigens James Whale in seinem Frankenstein aus dem Jahr 1931 gewählt, um das Monster noch bedrohlicher erscheinen zu lassen. Denk drüber nach! Es gibt viele Meinungen. Manche sagen es wäre gut, wenn die Kamera auf dich herabschaut. Aber meiner Meinung nach ist das Unsinn. Larry ist auch dafür, auf Augenhöhe zu kommunizieren. Schau also gerade aus in die Kamera. Und falls deine Cam zu tief ist, nimm ein paar Bücher aus dem oben erwähnten Bücherregal und stell dein Tablet oder Laptop etwas höher, damit du deinem Gegenüber direkt in die Augen schauen kannst.

TON

Gerade hieß es noch, das Gesicht nicht zu weit in die Kamera zu halten, um gruselige Verzerrungen zu vermeiden. Andererseits darf es auch nicht so weit entfernt sein, so dass das Mikro dich nicht mehr versteht. Denk auch dran, die Kinder und andere Ablenkungen, die dein Meeting stören könnten, in das Nebenzimmer zu verbannen, falls das möglich ist. Was viele nicht tun, ist, das Mikro stumm zu schalten, wenn sie nicht sprechen. Jeder könnte dann hören, wie du auf der Tastatur rum hämmerst – oder Schlimmeres.

Audio ist wirklich so wichtig. Glaubt es mir! Ein externes Mikrofon ist daher eine gute Investition. Da gibt es schon ganz ordentliche USB-Geräte (Rode NT-USB) für bis zu €100,-. Oder aber für etwa € 20,- ein Lavaliermikrofon, mit einem 3,5mm Klinkenstecker für den Mikrofoneingang an deinem Rechner, dass z.B. am Revers befestigt wird. Wenn du Zoom verwendest, kannst du in den Audioeinstellungen dein Lavalier-Mikrofon statt des Mikros in der Webcam als Quelle für den Ton auswählen.

Und wenn wir schon dabei sind, viele Builtin Webcams liefern nicht nur unbefriedigende Tonqualitäten, sondern auch richtig schlechte Auflösungen was das Bild betrifft. Es ist daher empfehlenswert, zusätzlich in die Bildqualität zu investieren und eine separate Webcam (z.B. Logitech)zu verwenden. Für einen ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

Published 3:31 AM GMT Apr 18, 2020
by Timo E. Pohlhaus

Bücher schreiben ist nicht schwer – sie zu lesen manchmal sehr!

 Autoren, Verleger und Vermarkter trafen sich bereits zum dritten Mal in München zum Self-Publishing-Day 2016. Andreas Hollender, Initiator und Veranstalter erklärte, wie man aus Lesern Fans macht.

Timo E. Pohlhaus im Interview mit Thomas Hoffman auf dem Self-Publishing-Day2016 in München

Timo E. Pohlhaus im Interview mit Thomas Hoffman auf dem Self-Publishing-Day2016 in München

Kaum zu glauben, dass in Deutschland jedes Jahr mehr als 70.000 neue Bücher erscheinen. Wer liest, oder besser, wer schreibt das alles? Zumindest aus dieser Sicht scheint das Schreiben eines Buches kein Ding zu sein. Ich persönlich halte es wie Voltaire, dem „alle Bücher zu lang sind“. Und irgend ein anderer bemerkte einmal, dass der Inhalt vieler Bücher nicht über den Klappentext hinaus gehen würde. Wer das behauptet, hat den Klappentext gelesen, durchgehalten und daraufhin das Buch gekauft. Nicht schlecht für den Anfang.

Und wer an diesem Wochenende in München auf dem Self-Publishing-Day 2016 – Nein, nicht SPD – war, der konnte in insgesamt acht überfüllten Work-Shops nicht nur lernen, wie ein Klappentext ziemlich viel Lust auf mehr macht sondern auch zu Füßen von Bestsellerautoren wie Béla Bolten, Lutz Kreutzer und anderen sitzen. Das harte und einsame Handwerk der Schreiberei war ein Thema – die erfolgreiche Vermarktung als Self-Publisher ein anderes. Self-Publisher sind Autoren, die als Unternehmer die Vermarktung Ihrer Werke selbst in die Hand nehmen. Davon gibt es richtig viele – und das immer mehr.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass einerseits der klassische Buch-Verlag sehr versessen darauf ist, den Self-Publisher an sich zu binden und andererseits spannende hybride Verlage oder ganz neue Konzepte entstanden sind, die dem Self-Publisher ermöglichen, autonom zu bleiben und seine Werke selbst zu veröffentlichen. Seit tolino, kindle und Co ist auch das alles überhaupt kein Ding mehr.

Statt also nur ein Klappentext-Gigolo, auch ein erfolgreicher Autor, der als Selbstverleger das gesamte Verlags- und Marketingklavier spielt? Der vierte Self-Publishing-Day, der im kommenden Jahr in Hamburg stattfinden soll, mag dabei helfen, genau das zu werden.

Ihr Timo E. Pohlhaus

meine Links und Buchtipps:

Elisabeth George

Wort für Wort – oder Die Kunst, ein gutes Buch zu schreiben /
von Elizabeth George und Elke Hosfeld

Wie man einen verdammt guten Roman schreibt

James N Frey und Jochen Stremmel: Wie man einen verdammt guten Roman schreibt

Lutz Kreutzer Platz 1 bei Amazon

Platz 1 bei amazon – Der Autorenratgeber | Der Schreibratgeber: Wie man E-Books nach oben bringt – Version 2016

Buch Cover erstellen lassen

 

Buon Giorno Luedenscheid!

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Real mortadella, bread with olives, different cheeses and more. This and more you find on the italian market until sunday, located at Lüdenscheid Sternplatz

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Sunday: 11 am until 7 pm